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22 kW Frequenzumrichter X550-4T0220 (400 V, IP65) auf Lager.
| Leistung | 22 kW |
| Modellbezeichnung | X550-4T0220 |
| Serie | X550 |
| Nennspannung | 400 V |
| Ausgangsfrequenz | 0 – 999 Hz |
| Ausgangsspannung | 0 – 400 V |
| Schutzklasse | IP65 |
| Marke | VYBO Electric |
Online-Dokumentation



Zunächst richtet sich der Frequenzumrichter 22 kW der Serie X550 an Betreiber, die in leistungsstarken Dreiphasenmaschinen eine reproduzierbare Drehzahlführung und eine robuste, prozessnahe Installation verlangen. Als Industrie-Frequenzumrichter mit dezentraler Montagetauglichkeit verbindet das Umrichtergerät eine klare Regelstrategie mit einem widerstandsfähigen Gehäuseaufbau, damit hochdynamische Linien verlässlich anlaufen, sauber beschleunigen und im Sollfenster bleiben. Die V/F-Kennlinie sorgt dafür, dass die Motorspannung im festen Verhältnis zur gewählten Frequenz steht und das Magnetisierungsniveau entlang der gesamten Kennlinie stabil bleibt. Mechanisch ergänzt die Serie ein festgelegtes Vibrationslimit von 0,5 g, wodurch der Antriebsumrichter 22 kW auch auf angeregten Stahlrahmen oder in Kompressornähe funktional sicher arbeitet. Für das Engineering zählen die einmalig ausgewiesenen Eckdaten: 45 A als Nennausgangsstrom definieren die Dauerabgabe am Motorklemmbrett, 46 A maximaler Eingangsstrom dient als Referenz für Schutz- und Schaltgeräte, und die empfohlene Motorleistung ist 22 kW. Die Typbezeichnung X550-4T0220 ordnet das Gerät eindeutig in Stücklisten und Serviceunterlagen ein und erleichtert spätere Anpassungen. In realen Prozessen – beispielsweise bei großen Prozessventilatoren mit variablem Volumenstrom, bei Druckerhöhungsanlagen mit mehrstufigen Kreiselpumpen, in schweren Bandförderern mit beachtlicher Trägheit oder in Extruder-Nebenaggregaten mit definierter Abzugsgeschwindigkeit – zeigt der Drehzahlregler (FU) 22 kW ruhige Rampen und reproduzierbare Drehzahlstabilität.
Ebenfalls entscheidend für die Integration ist die Spannungsebene, denn die Versorgung erfolgt über 3 × 400 V und der Motorabgang wird bis 0–400 V bereitgestellt, jeweils passend zur Sollfrequenz. Dadurch lässt sich der Frequenzumrichter 22 kW ohne Netzumbauten in standardisierte 400-V-Installationen einbinden; die Kopplung der Motorspannung an die Frequenz bleibt prüfsicher nachvollziehbar. In der Projektierung profitieren Konstrukteure von der eindeutigen Nennung der Ströme, da Schutzelemente, Leitungsquerschnitte und Schaltfelder zielgenau festgelegt werden. Für Betreiber bedeutet diese Klarheit, dass Anfahrprofile und stationäre Drehzahlen in 400-V-Umgebungen schnell angepasst und sauber dokumentiert werden können, während der geregelte Abgang bis 0–400 V das Drehzahlfenster präzise abbildet. Im Zusammenspiel mit der dreiphasigen Einspeisung stabilisiert die definierte Spannungsführung das Laufbild – ein Vorteil bei Ventilation, Fördertechnik, Pumpenhydraulik und extrusionsnahen Abzügen.
Bereits ab Werk schützt IP65 den Innenraum gegen Staub und Strahlwasser, sodass der Antriebsumrichter 22 kW direkt an der Maschine montiert werden kann, sofern Dichtflächen und Kabelverschraubungen fachgerecht ausgeführt sind. Die montagenahe Position reduziert Motorleitungswege, verbessert die EMV-Situation und mindert Streueinflüsse, was sich in einem ruhigeren Regelbild und einer höheren Wiederholgenauigkeit niederschlägt. Weil das Vibrationslimit von 0,5 g einmalig spezifiziert ist, bleibt die Funktion auch auf vibrierenden Trägerstrukturen stabil – relevant an großen Ventilatorgehäusen, Pumpenrahmen oder Förderbrücken. Zusammen mit der 400-V-Netzseite und dem variablen Abgang bis 0–400 V ergibt sich ein robustes, klar dokumentierbares Setup, das Inbetriebnahmen beschleunigt und spätere Optimierungen erleichtert.
Weiter liefert der weite Bereich von 0–999 Hz die nötige Freiheit, um sehr langsame Prozessschritte ebenso sicher zu führen wie – im Rahmen der Motordaten – höhere Sollfrequenzen. Bei Prozessventilatoren lässt sich damit die Luftmenge fein skalieren, bei mehrstufigen Kreiselpumpen werden Druckkennlinien drehzahlgenau getroffen, bei trägen Förderstrecken werden Anfahrvorgänge lastschonend abgestimmt und bei Extruderabzügen hält eine konstante Sollfrequenz die Bahngeschwindigkeit stabil. Die Parametrierung konzentriert sich auf wenige, gut nachvollziehbare Stellgrößen; Änderungen am Produkt oder an der Taktzeit können durch Anpassung der Rampen- und Sollwerte umgesetzt werden, ohne die elektrische Peripherie neu zu konzipieren. In Summe entsteht eine drehzahlgeführte Prozesskette, die Qualitätsfenster zuverlässig abdeckt.
Abschließend fasst die eindeutige Kenndatenlage die Auslegung zusammen: 22 kW als empfohlene Motorleistung für die Aggregatwahl, 45 A als Nennausgangsstrom am Motorklemmbrett und 46 A als maximaler Eingangsstrom zur Dimensionierung der Vorsicherung. Ergänzend sind die Spannungsebenen klar definiert – 3 × 400 V an der Einspeisung sowie ein geregelter Abgang bis 0–400 V, jeweils an die Sollfrequenz gekoppelt – wodurch das Dokumentationsbild schlüssig bleibt. Das Schutzkonzept IP65 und das Vibrationslimit von 0,5 g werden einmalig hinterlegt; die Regelstrategie über V/F und das Frequenzfenster 0–999 Hz runden das Bild ab. In Anwendungen wie Prozesslüftung, Kreiselpumpen mit variabler Förderhöhe, schweren Bandförderern und extrusionsnahen Abzugsstationen etabliert der Frequenzumrichter 22 kW als VFD – deutsch eingebettet – eine verlässliche Drehzahlführung, die Qualität und Ausstoß unmittelbar stützt.